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Geburt in einer kleinen
Großstadt – Kindergarten - Grundschule – Gymnasium – Abitur – Studium
(Reisen in ferne Länder / Astamitglied) – Heirat – Beruf - 1. Kind (
Gründung einer Spielgruppe/ politisch aktiv bei den Grünen und in der
Friedensbewegung) – 2. Kind (Stillberatung / Mitglied im Elternbeirat des
Kindergartens / nach Tschernobyl Gründung einer Elterninitiative gegen
Atomkraft) – 3. Kind (drei Jahre Erziehungsurlaub / Elternbeiratsmitglied in
Kindergarten und Schule/ politisch aktiv in der SPD) – |
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Wiedereinstieg in den Beruf
(Standdienste und Backen von Kuchen für unzählige Feste in Turnverein,
Fußballverein, Musikschule und Musikverein / Schreiben meines 1. und 2.
Fachbuches) – Scheidung – Begleitung meiner Kinder ins Leben (Schreiben des
3. Fachbuches / Gestaltung von Seminaren) – Glück einer tiefen Liebe
(Begleitung des geliebten Mannes in den Tod / Schreiben des 4. Fachbuches)
- Wechseljahre |
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Schon als ich klein war hatte ich masochistische
Phantasien, mit denen ich mich abends unter die Bettdecke kuschelte. Sie
begleiteten mich in allen Lebensphasen, wenn auch unterschiedlich stark.
Während diese andere Welt in der Pubertät von den ersten Verliebtheiten
zurückgedrängt wurde, gewann sie im Laufe der Ehe an Raum. Nach außen
verkörperte ich stets das Bild einer voll im Leben stehenden Frau,
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doch nur weil
meine Phantasien so lebendig in mir waren, hatte ich dafür genügend Kraft.
Mit der Liebe, die in mein Leben trat, wuchs die Sehnsucht von diesem
wunderbarem Mann gefesselt und geschlagen zu werden. Doch ich schaffte es
nicht ihm von meinen Wünschen zu erzählen, weil sie mir selbst ungeheuerlich
schienen, sie gehörten für mich ins Reich der Phantasie. Mit seinem Tod
kamen die Wechseljahre und die Wachträume wurden immer mächtiger. Sie
sagten: “Wenn du es jemals erfahren willst, dann jetzt“. Sie beruhigten
mich, indem sie mir zuflüsterten: „Vielleicht sind wir ja nicht real!“ Ich
wollte es herausfinden, ich musste es herausfinden! Und gab eine
Kontaktanzeige auf, die mein Privatleben grundlegend veränderte. |
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„Ein Buch schreibt man, um im
Umgang mit den eigenen Gefühlen zu wissen, was läuft da. Es ist ein einsames
Ringen um das Entblößen und Verstecken von Gefühlen und Gedanken“. (Martin
Walzer, in einem Interview).
Das Buch
„Mit
dem Schmerz gehör ich dir“
floss aus mir heraus. Ich
schrieb, um zu verarbeiten.
Es war das beste, was ich jemals
getan habe!!!!
Denn das Schreiben führte mich
zu mir -
und zu W.
Seit drei Jahren lebe ich zusammen mit W. meinen Traum |
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